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Bürgermeisterkandidat Kai Dräger packt selbst mit an: Grünpflegeaktion am Bahnhof Barnten
Kai Dräger hat gemeinsam mit Julia und Dennis Kantack den Fahrradunterstand am Bahnhof Barnten von Wildwuchs befreit – und plädiert für klare Prioritäten in der kommunalen Grünpflege.
Nordstemmen, 04.08.2026 – Bürgermeisterkandidat Kai Dräger hat am Samstag, den 1. August 2026, gemeinsam mit Julia Kantack (stellvertretende Ortsbürgermeisterin Rössing) und Dennis Kantack von 13 bis 16 Uhr den Fahrradunterstand am Bahnhof Barnten von Wildwuchs befreit.
Vor der Aktion befanden sich zwischen den Fahrradbügeln nicht nur Unkraut, sondern auch noch Laub aus dem vergangenen Herbst – ein Hinweis darauf, dass die Fläche über einen längeren Zeitraum nicht gepflegt worden war. Mit Rechen und Freischneider machten sich die drei ans Werk. Am Ende der Aktion waren neun Säcke Laub und Kraut zusammengetragen. Für den Abtransport und die Entsorgung sorgte dankenswerterweise Landwirt Christoph Rodewald.

„Sauberkeit sollte nicht bei den Bürgerinnen und Bürgern anfangen, sondern bei der Gemeinde selbst. Deshalb haben wir selbst zu Rechen und Freischneider gegriffen, statt nur zuzuschauen“, erklärt Dräger.

Die Aktion steht im zeitlichen Zusammenhang mit zwei Artikeln, die kürzlich in der Leine-Deister-Zeitung erschienen sind: Am 31. Juli hatten vier Ratsmitglieder – neben Dräger selbst auch Karsten Wegener (Grüne), Hajo Ammermann (Unabhängige) und Daniel Bartsch-Romanowski (SPD) – öffentlich den Zustand der Grünpflege am Bahnhof Nordstemmen kritisiert. Nur einen Tag später, am 1. August, rief die amtierende Bürgermeisterin die Bürgerinnen und Bürger in derselben Zeitung dazu auf, ihrer Rückschnittpflicht aus Gründen der Verkehrssicherung nachzukommen.
Mein Ansatz als Kandidat
Dräger plädiert für klare Prioritäten in der Grünpflege: Kita, Schule, Spiel- und Bolzplätze sowie Bahnhofsvorplätze sollten genauso vorrangig gepflegt werden wie das Freizeitbad. Bei Personalengpässen, etwa wenn ein intensiver Winterdienst im Winter zu Überstundenabbau im Sommer führt, erwartet er, dass der Rat frühzeitig eingebunden wird, damit rechtzeitig über Lösungen wie Saisonkräfte oder externe Dienstleister entschieden werden kann.
„Sollte der Rat entsprechende Mittel aufgrund der Haushaltslage nicht bewilligen können, liegt das in dessen Verantwortung. Mir ist aber wichtig: In einer solchen Situation muss frühzeitig und transparent gegenüber Rat und Bürgerschaft kommuniziert werden, wo die Gemeinde an ihre eigenen Kapazitätsgrenzen stößt. Die Mitarbeitenden des Bauhofs sollten nicht diejenigen sein, die eine solche Situation öffentlich erklären müssen – das ist Aufgabe der Verwaltungsspitze. Genau diese Verantwortung würde ich als Bürgermeister aktiv wahrnehmen“, so Dräger.





Autor: Kai Dräger